talking hands flipbooks
Maria Möller, Geschäftsführerin


Wir sind Laura und Maria, die Gründerinnen von Talking Hands. Wir machen Daumenkinos, mit denen Kinder einen Grundwortschatz an Gebärden spielerisch lernen können.
Die Idee zu Talking Hands entstand aufgrund von Lauras Familiengeschichte. Ihre Schwester Jami hat das Down-Syndrom und hat als Kind lange gebraucht, um sprechen zu lernen. Für sie waren Gebärden entscheidend, um trotzdem mitzuteilen, was sie braucht.
Deshalb hat Laura Talking Hands entwickelt, ursprünglich als ihre Abschlussarbeit im Kommunikationsdesign-Studium. Die Fragestellung war: „Wie können alle Kinder ganz leicht und selbstständig Gebärden lernen?"
Am Ende war die Lösung ziemlich altmodisch, aber dafür unfassbar wirksam. Das Daumenkino, das Bewegung durch das Blättern mit dem eigenen Daumen lebendig macht.
Mittlerweile wird Talking Hands vor allem von Eltern von Babys genutzt, denn Babys verstehen früh mehr, als sie sagen können. Gebärden schließen diese Lücke, bis die Wörter kommen. So wurde aus einer sehr persönlichen Geschichte ein Produkt, das heute in über 25.000 Familien und Einrichtungen genutzt wird.
Gegründet haben wir 2020 in Frankfurt, produziert wird nachhaltig in Berlin. 2022 haben wir den Hessischen Staatspreis für Universelles Design bekommen.
Unser großes Ziel? Talking Hands in jedes Kinderzimmer zu bekommen, sodass jedes Kind Gebärden lernt. Als ganz selbstverständlichen Teil der frühen Kommunikation.
Unser Learning? Auch die nischigsten Ideen verdienen Umsetzung und finden ihren Markt.
Mit viel Fleiß, Durchhaltevermögen und unermüdlicher Überzeugung der eigenen Idee ist alles möglich.
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Wie es bisher gelaufen ist und vor welchen Herausforderungen und nächsten Schritten Maria gerade steht, kannst du sehen, wenn du dich bei everypreneurs anmeldest.


